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Lecarrow, Camlin und Lough Allen - Nebenstrecken am Shannon (3)
von Rudi Brücker

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Nach dem Anlegen haben wir einen Ausflug nach Drumshambo (ca. 15-20 Minuten zu Fuss!) gemacht. Drumshambo ist ein netter kleiner Ort mit einigen Pubs und Essgelegenheiten. Der Rest des Tages wurde mit Angeln vom Dinghi aus vor den herrlichen Seerosenfeldern (echte Seerosen, keine gelben Teichrosen!!) des Acres Lake und einigen gelungenen Fängen (Schleie, Hechte und Aale) beendet.

Auch der folgende Tag brachte nicht die erhoffte Wetterbesserung, sodass wir uns entschlossen dem Lough Allen einen Besuch abzustatten. Nach der Schleuse, die vom Acres Lake nur ca. 100 Meter entfernt ist führt der Weg durch Bojen gekennzeichnet durch eine schöne Landschaft, anschliessend öffnet sich der Lough Allen zu einem sehr grossen See mit wenigen Anlegern und keiner Ortschaft, die zu Fuss zu erreichen wäre. Der Lough Allen eignet sich hervorragend zum Angeln ist aber ansonsten ziemlich öde. Zur Übernachtung fuhren wir erneut in den Acres Lake, der Grill wurde aufgebaut und es gab frischen Hecht.


Brücke vor der Schleuse in Drumshanbo

Ein neuer Morgen und endlich wurde auch das Wetter (für irische Verhältnisse) besser. Wir beschlossen den Rückweg anzutreten. In dem Kanal vom Acres Lake Richtung Leitrim kamen uns dann 2 Boote entgegen. Solche Ereignisse erfordern gerade in einem so schmalen Kanal viel Rücksicht auf beiden Seiten. Fast von Hand wurden die Boote aneinander vorbei gezogen, um Schäden an den Booten zu vermeiden. Anschliessend gab es keine besonderen Vorkommnisse mehr.

Kurz vor Carrick-on-Shannon bogen wir in den Boyle River Richtung Lough Key/Boyle ab. Die Strecke nach Boyle ist sehr abwechslungsreich und bietet mittlerweile hervorragende Essmöglichkeiten. So ist in Cootehall ein Restaurant direkt an der rechten Seite des Flusses mit eigenem Bootsanleger. Das Essen ist gut, allerdings nicht so günstig, Sprachbarrieren gibt es nicht (das Restaurant ist seit ca. 3 Jahren unter deutscher Leitung, Hallo an Gerti und Manfred!) und das Restaurant hat auch landeinwärts bei den Iren einen guten Ruf, daher ist telefonische Tischreservierung, besonders am Wochenende, dringend erforderlich.

Ca. 1Km weiter flussaufwärts gibt es seit diesem Jahr an der Marina der "Shannon-Erne Waterway Holidays" ein französisches Restaurant, das zwar wenige, aber ständig wechselnde Gerichte anbietet.Wir haben mit drei Personen drei verschiedene Gerichte gehabt und jedes war köstlich und für irische Verhältnisse günstig! Auch der Ausblick auf den River Boyle trägt zur angenehmen Atmosphäre bei.


Das Cootehall Bridge Restaurant

Nach der auf diesem Weg letzten Schleuse (Clarendon Lock) fuhren wir in den Lough Key und suchten uns im Forrest Park einen Anleger. Es ist unbedingt zu empfehlen den Aufstieg auf den Aussichtsturm im Park auf sich zu nehmen, bei klarem Wetter entschädigt die Aussicht über den See und der Rundblick für die vorherige Mühe! Ebenso kann ich einen Ausflug (nur mit dem Dinghi!!!!) zur Burgruine des "Castle Island" sehr empfehlen und mit etwas Glück kann man sich einer (privaten) Führung anschliessen und erfährt so viel Wissenswertes über die Geschichte der Region.

Seit diesem Jahr gibt es im Lough Key eine weitere Übernachtungsmöglichkeit: Der neue Hafen von Boyle. Boyle ist eine wunderschöne kleine Stadt, die alles (Einkaufsmöglichkeiten, verschiedene Restaurant und Pubs) bietet, aber, entgegen ersten Plänen, nachdenen der Fluss Boyle weiter schiffbar gemacht werden sollte, hat man einen Kanal gebaut, der in einem Hafen endet. Sicherlich ist der Hafen gelungen und hat alle sanitären Einrichtungen; er liegt aber sehr weit ausserhalb der Stadt (ca. 30 Minuten zu Fuss!). Wer die Möglichkeit hat, sollte sich aber ein Taxi (Nummern sind im "Captain´s Handbook" vorhanden) rufen und in die Stadt bringen lassen, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Erneut überaschte uns das irische Wetter am nächsten Tag mit Wind, Wolken und warmen Regen. Wir fuhren den River Boyle zurück zum Shannon und weiter nach Carrick. Hier wurden die Lebensmittelvorräte aufgefüllt, Wasser und Treibstoff getankt und anschliessend war ein Stadtbummel mit Souveniereinkauf angesagt.


Lough Key, Blick auf Castle Island

Anschliessend führte uns unser Weg zurück durch den Jamestown Canal wobei wir uns nach der Schleuse dazu entschieden, nicht direkt Richtung Rooskey zu fahren, sondern die Nacht in Drumsna zu verbringen. Hierzu zweigt man am Ende des Kanals nicht flussabwärts nach rechts sondern flussaufwärts nach links ab. Nach ca. 1,5 Km endet der befahrbare Shannon und es gibt dort einen ruhigen Hafen mit Liegemöglichkeiten für ca. 12 Boote.

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