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Nach dem Anlegen haben wir einen Ausflug nach Drumshambo (ca. 15-20
Minuten zu Fuss!) gemacht. Drumshambo ist ein netter kleiner Ort
mit einigen Pubs und Essgelegenheiten. Der Rest des Tages wurde
mit Angeln vom Dinghi aus vor den herrlichen Seerosenfeldern (echte
Seerosen, keine gelben Teichrosen!!) des Acres Lake und einigen
gelungenen Fängen (Schleie, Hechte und Aale) beendet.
Auch der folgende
Tag brachte nicht die erhoffte Wetterbesserung, sodass wir uns entschlossen
dem Lough Allen einen Besuch abzustatten. Nach der Schleuse, die
vom Acres Lake nur ca. 100 Meter entfernt ist führt der Weg
durch Bojen gekennzeichnet durch eine schöne Landschaft, anschliessend
öffnet sich der Lough Allen zu einem sehr grossen See mit wenigen
Anlegern und keiner Ortschaft, die zu Fuss zu erreichen wäre.
Der Lough Allen eignet sich hervorragend zum Angeln ist aber ansonsten
ziemlich öde. Zur Übernachtung fuhren wir erneut in den
Acres Lake, der Grill wurde aufgebaut und es gab frischen Hecht.

Brücke
vor der Schleuse in Drumshanbo
Ein neuer Morgen
und endlich wurde auch das Wetter (für irische Verhältnisse)
besser. Wir beschlossen den Rückweg anzutreten. In dem Kanal
vom Acres Lake Richtung Leitrim kamen uns dann 2 Boote entgegen.
Solche Ereignisse erfordern gerade in einem so schmalen Kanal viel
Rücksicht auf beiden Seiten. Fast von Hand wurden die Boote
aneinander vorbei gezogen, um Schäden an den Booten zu vermeiden.
Anschliessend gab es keine besonderen Vorkommnisse mehr.
Kurz vor Carrick-on-Shannon
bogen wir in den Boyle River Richtung Lough Key/Boyle ab. Die Strecke
nach Boyle ist sehr abwechslungsreich und bietet mittlerweile hervorragende
Essmöglichkeiten. So ist in Cootehall ein Restaurant direkt
an der rechten Seite des Flusses mit eigenem Bootsanleger. Das Essen
ist gut, allerdings nicht so günstig, Sprachbarrieren gibt
es nicht (das Restaurant ist seit ca. 3 Jahren unter deutscher Leitung,
Hallo an Gerti und Manfred!) und das Restaurant hat auch landeinwärts
bei den Iren einen guten Ruf, daher ist telefonische Tischreservierung,
besonders am Wochenende, dringend erforderlich.
Ca. 1Km weiter
flussaufwärts gibt es seit diesem Jahr an der Marina der "Shannon-Erne
Waterway Holidays" ein französisches Restaurant, das zwar
wenige, aber ständig wechselnde Gerichte anbietet.Wir haben
mit drei Personen drei verschiedene Gerichte gehabt und jedes war
köstlich und für irische Verhältnisse günstig!
Auch der Ausblick auf den River Boyle trägt zur angenehmen
Atmosphäre bei.
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Das Cootehall
Bridge Restaurant
Nach der auf
diesem Weg letzten Schleuse (Clarendon Lock) fuhren wir in den
Lough Key und suchten uns im Forrest Park einen Anleger. Es ist
unbedingt zu empfehlen den Aufstieg auf den Aussichtsturm im Park
auf sich zu nehmen, bei klarem Wetter entschädigt die Aussicht
über den See und der Rundblick für die vorherige Mühe!
Ebenso kann ich einen Ausflug (nur mit dem Dinghi!!!!) zur Burgruine
des "Castle Island" sehr empfehlen und mit etwas Glück
kann man sich einer (privaten) Führung anschliessen und erfährt
so viel Wissenswertes über die Geschichte der Region.
Seit diesem
Jahr gibt es im Lough Key eine weitere Übernachtungsmöglichkeit:
Der neue Hafen von Boyle. Boyle ist eine wunderschöne kleine
Stadt, die alles (Einkaufsmöglichkeiten, verschiedene Restaurant
und Pubs) bietet, aber, entgegen ersten Plänen, nachdenen
der Fluss Boyle weiter schiffbar gemacht werden sollte, hat man
einen Kanal gebaut, der in einem Hafen endet. Sicherlich ist der
Hafen gelungen und hat alle sanitären Einrichtungen; er liegt
aber sehr weit ausserhalb der Stadt (ca. 30 Minuten zu Fuss!).
Wer die Möglichkeit hat, sollte sich aber ein Taxi (Nummern
sind im "Captain´s Handbook" vorhanden) rufen
und in die Stadt bringen lassen, ein Besuch lohnt sich auf alle
Fälle.
Erneut überaschte
uns das irische Wetter am nächsten Tag mit Wind, Wolken und
warmen Regen. Wir fuhren den River Boyle zurück zum Shannon
und weiter nach Carrick. Hier wurden die Lebensmittelvorräte
aufgefüllt, Wasser und Treibstoff getankt und anschliessend
war ein Stadtbummel mit Souveniereinkauf angesagt.

Lough Key,
Blick auf Castle Island
Anschliessend
führte uns unser Weg zurück durch den Jamestown Canal
wobei wir uns nach der Schleuse dazu entschieden, nicht direkt
Richtung Rooskey zu fahren, sondern die Nacht in Drumsna zu verbringen.
Hierzu zweigt man am Ende des Kanals nicht flussabwärts nach
rechts sondern flussaufwärts nach links ab. Nach ca. 1,5
Km endet der befahrbare Shannon und es gibt dort einen ruhigen
Hafen mit Liegemöglichkeiten für ca. 12 Boote.
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