zurück zum Seitenanfang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zurück zum Seitenanfang

 


"Unser erster Bootsurlaub: 7 Tage auf dem Shannon (Teil 3)"
von Christoph Müller

Donnerstag, 31.08.00:
In der vergangenen Nacht hatte es ziemlich stark geregnet. Aber morgens – als wir zum Einkaufen aufbrachen – kam die Sonne durch. Nach Rückkehr vom Supermarkt frühstückten wir ausgiebig mit frischen Brötchen.

Da die "Waschräume" in Rooskey mehr oder weniger unbenutzbar waren, wollten wir in Dromod-Harbour unsere Morgentoilette nachholen. Leider war der Hafenanleger voll. Also drehten wir unverrichteter Dinge ab und peilten erneut Kilglass an, wo wir sowieso eine längere Mittagspause eingeplant hatten. Diesmal waren wir ganz alleine dort; es war wieder sonnig, ruhig und die Enten waren so zutraulich, daß sie einem fast aus der Hand fraßen. Inge und Stefan entdeckten die Umgebung zu Fuß und fanden einen schönen Aussichtspunkt.

Gegen 16:00 Uhr steuerten wir wieder unseren Lieblingspub in Grange an. Wir hatten einen netten Whiskey-Zigarren-Abend und fielen wie immer rechtzeitig und müde in unsere Kojen.

Freitag, 01.09.00:
Vielleicht war es die Aufregung: So früh wie diesmal waren wir noch nie aufgebrochen. Kurz nach 09:00 Uhr verließen wir Grange um noch einmal mit wehmütigem Blick achtern raus die Carnadoe-Waters, den für uns schönsten Teil der Reise, zu passieren. Kurz vor der Albert-Lock machte auch Inge ihren "Anlegemeister". Nach der Schleuse steuerte Muddel unser Schiff durch den Jamestown-Canal zurück auf den Shannon, wo Stefan das Steuer für den letzten Teil der Bootsreise übernahme.

Letztlich erreichten wir unseren Heimathafen Carrick-on-Shannon vollgetankt mit Diesel gegen 15:00 Uhr (Treibstoffverbrauch 60 Irische Pfund). Kaum angekommen, zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. Aber wir waren ja schon wieder am Ausgangsort der Reise angekommen und das uns sonst von den Frauen auferlegte Alkoholverbot am Tage wurde aufgehoben...

Samstag, 02.09.00:
Ein bischen wehmütig nahmen wir am frühen Morgen Abschied von einem Boot, das uns jederzeit zuverlässig und komfortabel eine der schönsten Urlaubswochen überhaupt beschert hatte. Nach einem wieder knapp 4-stündigen Transfer zum Flughafen Shannon übernahmen wir dort den vorgebuchten Mietwagen und nahmen Kurs auf die Halbinsel Dingle, wo wir die zweite Urlaubswoche an Land verbrachten. Schön war es auch, aber kein Vergleich mit dem Erlebnis auf dem Shannon. PS: Ein besonderer Dank gilt Stefan Kupner. Er hat uns den Routenvorschlag gemacht und wir haben uns fast bis zum letzten exakt daran gehalten. Vielleicht auch deshalb war der Urlaub für uns unvergeßlich. Danke Stefan.

(c) 2000, Text: Christoph Müller, Fotos: Christoph Müller, Stefan Kupner.
Alle Rechte vorbehalten.


[Seite 1] [Seite 2] [Seite3]

[Home] [Shannon-Infos] [Kontakt]

(c) 2000, Stefan Kupner