Samstag,
26.08.00:
Ein
bischen nervös waren wir 4 ja schon: Wie werden wir das "Abenteuer
Bootsurlaub" meistern? Schließlich sind wir alle – zumindest bisher
– eingefleischte Landratten. Um 17:45 Uhr pünktlicher Abflug in
Hamburg. Ruhiger Flug bis Shannon. Landung um 18:45 Uhr Ortszeit.
Unsere Laune ist hervorragend! Doch es standen ja noch ca. 4 Stunden
Kleinbustransfer nach Carrick-on-Shannon auf dem Program. Und es
sollte eine anstrengende Fahrt werden, denn unser Fahrer ging "fullspeed"
zur Sache. Müde und völlig durchgerüttelt erreichten wir gegen 22:30
Uhr unseren Bootsliegeplatz in der Marina von Crown-Blue-Line. Nach
der Kabinenverteilung haben wir den bisher schon erlebnisreichen
Tag in aller Länge durchgesprochen, einen "Absacker" zu uns genommen
und uns in unsere Kojen zurückgezogen.

Crown Crusader im Heimathafen
Sonntag,
27.08.00:
Nach erholsamen Schlaf sind wir bei strahlendem Sonnenschein
aufgewacht, haben gefrühstückt (die Lebensmittelbestellung im Voraus
ist eine gute Sache), die Gegend richtig wahrgenommen und uns über
Sonne und Wolken gefreut. Die Bootseinweisung erfolgte – mit Unterbrechungen
– um 10:00 Uhr. Endlich um 12:00 Uhr stachen wir in See. Ein tolles
Gefühl und eine entspannende, geruhsame Fahrt! Der Shannon ist ein
wunderschöner Fluß mit sehr vielen Windungen. Den Ufern sind unterschiedlich
breite Schilfgürtel vorgelagert. Wir haben viele Schwände, Fischreiher,
Kormorane und natürlich Enten gesehen. Das ganze Gebiet ist ein
Paradies für die Tierwelt. Unsere Route führte und zunächst nach
Norden.
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Clarendon
Lock
Erster Anlegeversuch
in Cootehall, den wir leider abbrechen mußten, da der Platz für
uns Anfänger nicht groß genug erschien und eine Frau von einem
hinter uns liegendem Boot schnell ihr Dingi in Sicherheit brachte.
Also Weiterfahrt. Aber in Knockvicar, kurz vor der ersten Schleuse
klappte es dann mit dem Anlegen prima. Großes Lob für die Skipper
und die Frauen ab in die Küche. Es war Zeit für das Mittagessen.
Das "Menue": Salat, Nudeln mit Käsesoße und in der Soße erwärmten
Bratwürstchen. Es hat geschmeckt, schließlich hatten wir Hunger.
Und nun kam die 1. Schleuse in Sicht. "Clarendon Lock". Sie wurde
wirklich auf Anhieb gut gemeistert! Dann weiter in den Lough Key.
Am Lough Key Forrest Park war der Anleger leider total überfüllt,
so daß wir den Park nicht durchstreifen konnten. Wir drehten ab
und schipperten auf gleichem Weg nach Carrick-on-Shannon zurück.
In der Marina haben wir unser Dingi, das uns in der Schleuse nur
behindert hatte, zurückgegeben und endlich auch einen Bootshaken
bekommen. Die Rosebank Marina der Crown Blue Line liegt außerhalb
des Ortes, daher mußten wir ca. 45 Minuten zu Fuß in den Ort laufen.
Dafür war das Abendessen spät aber gut.

Castle Island im Lough Key
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