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Irland 2005 (Teil 1)
von Frank Hempel

04.09.05:
Nach dem Frühstück wollte Annett noch mal den erweiterten Einkaufsmarkt begutachten, jetzt mit großer Metzgereiabteilung. Dann sind wir los, Brücke konnte zu bleiben. Also besseres Wetter kann man nicht haben, wolkenlos, schön warm. Den kurzen Weg bis zur Einfahrt in die Carnadoe Waters verlief ohne irgendwelche Zwischenfälle. Nach der Brücke hat dann Micha die Angel zu Wasser gelassen und wir sind jede mögliche Bucht abgefahren, immer schön am Schilff und Seerosen lang. Etwas Wind kam auf, so das das Steuern des Topf Leimes bei Standgas extrem wurde. Aber „no Problem“ für uns. Erst sind wir Richung Grange geschleppt, dann zurück und durch den Kanal noch die paar Meter bis Killglass und immer schön langsam. Nach einigen Salat an der Angel hat dann Micha bis zum Anlegen noch 2 Hechte am Haken gehabt, welche wir aber auch wieder zurückgesetzt haben, wegen Ihrer Größe.

Wir kamen in Killglass an, da lagen noch 3 weitere Boote, 2 Carrick Craft und ein Emerald. Der Emerald hat sich kurz nach unserer Ankunft verzogen, der eine Carrick Craft nachdem die an Bord befindlichen Angler ihren Fang ausgenommen hatten. So waren wir fast allein, dort. Die anderen waren 2 Kerle, die aber nicht mal hallo gesagt haben. Micha und Ich haben dann noch die anderen Köder ausprobiert, aber nix gefangen. Dann kamen welche gefahren mit Traktor und Motorboot und sind auf dem kleinen See Wasserski und Reifen gefahren. Nachdem die weg sind wollen wir grillen. Der Steg ist noch von vor 9 Jahren, alt und wacklig. Macht nix das der Steg so schauckelt, etwas Wasser auf den Steg geschüttet, die Grills aufgebaut und angezündet.

Nach einem HARP waren sie gut durchgebrannt und wir konntendie Steaks auflegen. Danach noch Spareribbs drauf, die Regina perfekt gegrillt hat. Als Abschluss des Essens gab es Irish Kaffee mit dem selben Whiskey den der andere damals mit hatte, nur diesmal hatte ich ihn im Gepäck. Anschliessend saßen Micha und ich bei HARP, mittlerweile in neuem Design und nicht mehr zu Guinness gehörend, Whiskey pur und der nächsten Zigarre ( wieder Romeo & Julietta No 2 ) oben an Deck und sahen in den Sternehimmel, der perfekt zusehen war dank völliger Dunkelheit.

Irgendwann war dann die Flasche Whiskey alle und die Zigarre auch, so das wir noch bei HARP und Zigi's kurz unten weiter saßen. War so richtig genial der Abend, nur Regina hat es nicht gefallen, weil ich sie die ganze Nacht nicht schlafen lassen habe.

05.09.05:
Nach dem sich der Nebel aufgelöst hatte konnten wir aufbrechen und das Wetter war wieder richtig heiß. Kein Wind, keine Wolke, nur Sonne. Haben dann noch bis zur Brücke geschleppt, ich hatte noch einen kleinen Pike dran, dem wir natürlich das Leben geschenkt haben. Dann ganz gemütlich Richtung Albert Lock wo wir genau zur Mittagsruhe ankamen, na gut anlegen, duschen gehen. Es wurde immer wärmer so das Regina seit der Brücke sogar im Bikini auf dem Oberdeck lag. Nach dem Schleusen, Richtung Carrick-on-Shannon ist nix vorgefallen, ganz ruhig dahin geshippert und wieder bei Emerald festgemacht.

Die Frauen sind einkaufen gegangen, Micha wollte HARP holen, aber beim ersten LONDIS hatten sie keins mehr, also sind Micha und ich nochmal los, weiter hinter in den Laden wo wir auch damals Nachschub geholt hatten. Die hatten sogar noch die alte Ausführung des HARP. 32€ die Palette, normal. Abends waren wir dann bei Joe's, nur leider war nur noch seine Frau da. Aber sauber wars da immer noch! Micha hat den einen Bierdeckel angestoßen und zack ist er am anderen Ende des Tisches gen Boden gesegelt. Da saßen wir nun, sahen etwas fern, ohne das ein anderer Gast kam. Zurück aufs Boot, wieder Männernacht und kurz besprochen wohin es den nächsten Tag gehen soll und das wir tanken müssen.

06.09.05:
Also nach dem Frühstück erstmal tanken, hoffentlich schaffen wir es noch vor 12 Uhr aus dem Hafen,sonst wird es eine Premiere, das 12 Uhr HARP noch vorm losfahren getrunken zu haben. 5 vor 12, wir haben es geschafft, sind auf dem Fluss Richtung Lough Allen. So mal ne ganz neue Strecke für uns. Von Leitrim bis zur ersten Schleuse schon interessant, da sehr eng und kurvig. Uih! Was für eine enge Schleuse, die Frauen sagen da passen wir nie rein! Der Schleusenwärter kommt uns entgegen gelaufen, zeigt das wir reinpassen, aber alle Fender hochnehmen müssen. Schnell alle hoch und langsam reingefahren. Wow, auf jeder Seite noch ca 15 cm Platz. Leider verliere ich hier eine gerade geöffneteSchachtel Zigi's und mein Feuerzeug.

Nun da wir Zeit haben wegen Mittagspause an den Schleusen tuckern wir langsam durch den Kanal, sind eh bloß 5 kmh erlaubt und mit Gegenverkehr muss man ja auch noch rechnen. Kurz vor einer Linkskurveist es auch soweit, eine Carrick Craft kommt entgegen. Ich also vollen Stop, langsam in eine „ freieStelle“ rangiert, Micha und Regina halten jeweils vorn und hinten das Boot an Bäumen fest. Die Anderen haben genug Platz zum durchfahren, aber man muss eben fahren können. Sie konnten es nicht und haben uns erstmal gerammt, vorm 2. Aufprall konnten wir uns noch retten indem wir denen ihr Boot von unserem weg gedrückt haben. Dann hatten wir keinen Gegenverkehr mehr.

In dem Kanal kommen noch ein paar Brücken die man schon sehr genau ansteuern muss, da der Platz rechts und links nicht sehr großist. Die letzen 2 Schleusen bis zum See waren kein Problem mehr. Der See und die Umgebung ist schön, da wir aber nach Leitrim wollten über Nacht und dort ja wenig Platz ist wegen Anlegen, habe wir nur ne große Runde auf dem See gedreht. Es war sehr wenig Wasser im See, wahrscheinlich haben sie damit den Wasserstand auf dem Shannon geregelt. Dann kam Wind auf und die Wellen wurden etwas größer, so das wenn man mit den Wellen gefahren ist, das Boot richtig schön schwankte. Alex war unten und er wurde leicht hellgrün und in der Kombüse sind die Gewürze aus dem Regal gefallen. Wir sind dann gegen die Wellen zurück Richtung Kanal gekreuzt. Diesmal kein Gegenverkehr und in Leitrim gleich vor der Brücke einen Anlegeplatz bekommen. Die bauen da, ist voll krass. Wir waren dann abends gleich in dem Pub was da ist. Geht schon, nicht ganz schlecht und der Weg ist nicht weit zum Boot. So kam es das Micha und ich nun ab dem 2. Pint mal länger sitzen blieben und die anderen 3 zum Boot sind. Haben wir auch ausgenutzt und saßen länger als eigentlich offen war. Es wurde einfach zugesperrt, das Licht gedimmt und wir mussten dann zur Hintertür raus.

07.09.05:
So heute geht es in den Lough Key, Forrest Park und dann abends nach Cootehall ins Watersplash wenns noch auf hat. Wetter war wechselhaft, ging so. Wenige Boote unterwegs. Haben dann wieder am Park halt gemacht, Annett hat Mittagsschlaf gehalten wir anderen sind ne Runde gelaufen, Tunnel ,Turm, und diesmal sogar in den Gebäudekomplex. Ist ein Katasprohenbau, man könnte was schönes draus machen,dann wären auch mehr Leute da. Nach der Pause sind wir dann gemütlich nach Cootehall geshippert.

Waren die fast die einzigen die übernachten wollten dort. Das Watersplash hat noch auf, sieht noch genauso aus wie immer, selbst der alte Wirt ( Paddy Regan ) war diesmal wieder da. Er hatte sogar den Pullover an den er immer an. Nur der „Geist“ war nicht mehr da. Nun so ging dann auch der Tag zu Ende.

08.09.05:
Vorletzter Tag. Wir wollen bis Tarmonbarry. Wie Du merkst werden die Berichte der letzten Tage kürzer, haben auch nicht viel gemacht ausser in Ruhe zu cruisen. Auf dem Weg nach Tarmonbarry haben wir dann nochmal kurz in Roosky halt gemacht. Tarmonbarry die Brücke musste für uns geöffnet werden, es ging aber nix voran, also haben wir gleich vor der Brücke übernachtet, war auch schön ruhig und auch weit in Keenan's. Auch in Tarmonbarry bauen sie wie verrückt. Im Keenan's hat sich auch nix verändert.

09.09.05:
So letzter Reisetag. Es windet sehr stark. Wir haben die Hoffnung das es richtig Wellen gibt auf dem Lough Ree. Bis Lanesborough starker Gegenwind, Micha und ich sind voller Hoffnung. Naja kleinere Wellen. Ok, also wieder ein Irlandurlaub ohne richtige Wellen. Es nähert sich ein kräftiger Regenschauer, der selbst uns unter Deck zwingt zum fahren. Kaum unten ankommen, kommt mehr Wind auf und Wellen bilden sich, die das Boot nochmal richtig zum schwanken bringen, aber eben nur wenn man mit den Wellen fährt. Sonst keine große Wirkung der Wellen. Es ging nix kaputt ausser dem mittleren Scheibenwischer, das lag aber nicht an den Wellen, sondern der war einfach kaputt. Und schon waren wir bei Waveline. Anschliessend war großes Koffer packen angesagt. Das nicht gegessene Sonnenblumenkernbrot und Olivenöl habe ich den Mädels von Waveline gegeben, beziehungsweise das Brot kam nur bis zur Chefin. Dann haben wir noch zu abend gegessen auf dem Boot, etwas geredet und sind eher ins Bett, da wir ja 2.30 Uhr geholt werden sollten.

10.09.05:
Abreise. Es war 2:30 Uhr, das Taxi kam pünktlich Richtung Shannon für Annett und Micha, unseres kam 5 min später. Wir waren die einzigen nach Dublin. Auf einmal kamen 2 Deutsche und wollten nach Shannon, nur leider hatten sie keine Uhr und waren etwas spät. So haben wir sie mit nach Glassan genommen wo dann der andere Bus freundlicher Weise gewartet hat, nach dem sich die Busfahrer telefonisch zusammen gerufen hatten.

(c)2005, Text: Frank Hempel
Alle Rechte vorbehalten.


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(c) 2006, Stefan Kupner