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Irland 2005 (Teil 1)
von Frank Hempel

Irland 26.08. - 10.09.2005

beteilige Personen:
Fam. Hempel -> Regina, Frank, Alex, Micha und Annett.
Ist als Brief an einen Freund verfasst, also nicht wundern

26.08.05:
Also FFM ist der letzte Flughafen! Sowas habe ich noch nicht erlebt, man kommt sich vor wie ein Stück Fracht. Hinwärts hatten wir 16 kg Übergewicht, rückwärts nur 7 kg. Mussten hinwärts nur 10 kg ( 60€ ) bezahlen und rückwärts garnix, da die Maschine nicht ausgebucht war. Wir hatten ital. Salami,südtiroler Speck, Sonnenblumenkernbrot, Whisky und etc dabei.

Auf der Fahrt zum B&B hat der Taxifahrer gesagt „ no HARP on market“. Da ist mir erstmal das Herzstehen geblieben. Kein HARP!!?? ohje ! Abends im Pub gewesen, Steak gegessen im Grogans, lecker und preiswert.

27.08.05:

In dem B&B haben wir dann Samstag noch schön irisch gefrühstückt, dann hat uns der Vermieter mit seinem Auto zu Waveline gefahren. Da wir die Queen erst ab 13 Uhr haben konnten, sind wir mit demTaxi nach Athlone gefahren ins TESCO Center Vorräte einkaufen. Ausserdem brauchte ich ne Regenjacke, da ich meine vergessen hatte. Es gab gute und günstige für 20 € . Regina und Alex haben sich auch gleich noch welche gekauft. Dann ab in den TESCO essen und trinken kaufen. Lebensmitte lsind nicht sehr viel teurer geworden. Butter, Käse, Wurst, etc, dann Chips (die guten) und dann sah ich es. HARP!!!! Die Palette für 32 € . Also gleich eine mitgenommen. Bei Waveline wiederangekommen, die Formalitäten geklärt, Boot bepackt und schon kam der Einweiser. Bodo war der Gute.

Micha und Annett waren noch nicht da aus Shannon, so sind wir zur Probefahrt ohne sie los. Bodo merkte das er mir nur die Eigenheiten der Queen zeigen musste und das fahren des Bootes nicht. Wo wir wieder ankamen legte ich ein 1A – Anlegemanöver hin. Inzwischen waren auch Micha und Annett da. Danach noch schnell die Sachen abgeben die Sven und seine MA haben wollten (z.B. Brotbackmischung mit Hefe)

Alex hat sich noch ein ferngesteuertes Speedboot gekauft, die Akku's konnten wir bis zum nächsten Tag im Büro aufladen. Micha hat sich einen größeren Wobbler geleistet, da er ca 10 € billiger war als in D. Diese Massnahme war sinnvoll wie sich später zeigen wird.

Sind am ersten Abend nirgendswo hingefahren. Haben erstmal das Boot genau unter die Lupe genommen. Also den Tisch kann man nirgendswo hinstellen ohne das er im Weg steht. In Micha und Annetts Kabine gibt es nur ein kleines Fenster zum kippen und ein Dachfenster was man aber nichtnachts auflassen sollte. Somit hat man in dieser Kabine keinen gescheiten Durchzug. In der Heckkabine gab es zwar mehr Fenster aber soviel Kondenswasser hatten wir bei Silverline nicht. Die vordere Dusche hatte teilweise einen schiefen Boden und der Spiegel war nicht an der gleichen Wand wie das Waschbecken, was Micha beim rassieren logischerweise störte. Der Kühlschrank funzte auch nur wie erwollte. Mal richtig, mal garnicht. Das sind alles Dinge die uns während des Urlaubes aufgefallen sind. Die Queen fährt sich wie ein Topf Leim. Fast so groß wie eine Legend, aber nur einen 4 Zylinder. Auf dem Oberdeck gab es genug Platz für alle. Man merkt auch das es Deutsche sind die Waveline betreiben.

Ordentliche dicke Zudecken, Küchenausstattung perfekt. Das sind aber auch die einzigen 2 Sachen an Bord die uns so richtig zusagten. Bei den Sitzgruppen fehlte oben der Rand zum Arm auflegen. Aber eine Queen würde ich wieder mal nehmen, man gewöhnt sich an alles und die kleinen Schäden werden ja eh behoben.

28.08.05:
Am Sonntag sind wir dann wie immer zuerst Richtung Süden aufgebrochen. Schleuse war offen, so das wir gleich mit durch sind. Shannonbridge kurzer Aufenthalt und dann weiter bis Banagher. Dort wurden dann Vorräte nochmal richtig aufgefüllt.Wetter war ganz gut. Stadtrundgang und abends dann ins JJ's. Sieht zwar noch genauso aus, aber ohne Nebelschwaden nur noch halb so gut. Damit wir was zum testen hatten, haben wir beschlossen in jedem Pub den Biergarten zu testen.

Wir waren so gegen 21 Uhr da, wir waren fast die ersten. So gegen 22 Uhr war es voll und zwar zu 99 % von ü70'er. Livemusik gab es auch, irisch Folk. Da der „Star“ nicht kam, ist der Edelgroupie eingesprungen. Ich schaute Micha an, er mich, dann wir Annett, tranken schnell aus und nix wie raus. Dann wie immer Männernacht bei Bier und Chips.
Dieser Urlaub war in der Richtung komisch, da wir beide sehr müde waren und es selten bis 2 Uhr ausgehalten haben.... Es gab jede Menge blauer Frösche mit goldenen Augen und weißen Kronen.

Im Pub haben wir immer Guinness getrunken, das erste ging auf Dich! Die Preise vom Pint zwischen 3,20 und3,60 € . Also nicht weiter gestiegen.

29.08.05:
Montag sind wir dann nach Dromineer gefahren mit einem Mittagsstop in Terryglass. Wetter war schon besser, viel Sonne so das wir dann abends im Pub draussen saßen und speisten.

Alex hat im Hafenbecken sein Speedboot ausprobiert und schon standen 20 Kinder um ihn rum, unter anderem auch 2 Mädels die Ihm gefallen haben. Denen ist er dann nachgestiegen. ;O))))

30.08.05:
Dienstag sind wir dann bei guten Wetter erst nach Scariff gefahren wobei wir im Scariffriver das erstemal die Angel zu Wasser gelassen haben. Leider mussten wir zu unserem Erschrecken feststellen, dass die Queen nicht so eine Einraststufe für das Langsamfahren hat. Ausserdem war sie schneller als die Legend bei Standgasfahrt zum Schleppen. Leider nix gefangen. Der Hafen Scariff wird noch ausgebaut, ist aber nicht schön geworden. Im Ort waren wir nicht, wollte niemand gehen.

Also nach einer Pause voller lesen weiter nach Killaloe. Es wurde leicht windig, aber keine gescheiten Wellen, nur wenn man längs zu den Wellen fuhr, bekam man das Boot zum schaukeln. Es war wieder genau noch ein Platz frei, der aber noch durch 2 Dinghi's leicht versperrt war. Von den beiden Booten lies sich keiner blicken, also schön langsam reintreiben lassen und die Dinghi's mit der Stange wegschieben. „no Problem“
Alex hat mit den „Nachbarskindern“ und 2 Iren Fussball auf der Wiese gespielt, bis es dunkel wurde.

Regina und ich waren einkaufen, leider hatten sie im Londis um die Ecke nur noch EINE DOSE HARP! Also über die Brücke und nach einem anderen Laden suchen. Glück gehabt. Gleich nach dem geilen Pub an der Ecke. 30€ die Palette. Perfekt. Abends waren wir dann in dem Pub wo wir schon vor 10 bzw. 9 Jahren waren. Saßen wieder im Biergarten, da die alle überdacht sind „no Problem“.

31.08.05:
Am nächsten Morgen ging ordentlich Wind und wir dachten es gibt richtig schöne Wellen, nein nix. Leichtes Geschucker nur auf dem Weg nach Mountshannon. Waren nicht im Ort, da von Westen her dunkle Wolken aufzogen. Micha gab Gas und wir fuhren im immer stärker werdenden Regen. Touristen unter Deck. Wir kamen gut in Portumna an, dachten schon der Hafen ist voller Boote wegen dem schlechten Wetter aufm See. War aber nix, hatten genug Auswahl. Gegen 17:45 Uhr kamen einige Boote und schon war der Hafen voll. Zum hat der Regen zum Abend hin sich zum leichten Nieselregensich abreagiert, so das wir ins Pub konnten. Unterwegs kurz an der Klosterruine stop gemacht und mit der Taschenlampe in das Loch geschaut, wo wir schon letztens wissen wollten was drin ist. Es sind 2 Holzsärge und Gerümpel drin.

In Portumna waren wir in der Sportsbar. Kühl und nicht schön eingerichtet, aber wir haben unserere Pints getrunken, den Biergarten begutachtet. Leider war so Livemusik gewesen mit den „ The wild Onions“. ;O). Auf der Mauer saßen wir diesmal nicht, zu nass und zu zweit... naja also im Boot noch etwas geklöhnt.

01.09.05:
Am nächsten Tag sind wir etwas eher aufgestanden um die erste Brückenöffnung 9:45 Uhr mitzunehmen, da wir nach Ballinasloe wollten und im River Suck wieder schleppen wollten. In Banagher haben wir Tankstop und Imbissstop gemacht. Waren wieder da wo wir Fish&Chip's gegessen hatten.

Aber diesmal gab es das nicht da Mittagszeit war. Noch ne Palette HARP mitgenommen und schon ginges weiter Richtung Ballinasloe. Als wir was aus dem einem Kasten unter der Sitzgruppe haben wollten ging dieser aus der Führung. Wir reparierten ihn und entdecketen dabei einen sixpack Fanta, diverses Besteck aus Flugzeugen und 2 Einweggrills. Cool nun hatten wir vor zu grillen wenn es der Liegeplatz erlaubte und wir was gescheites zum grillen hatten. Perfekt wäre natürlich Pike gewesen. Unterwegs kurze heftige Regenschauer so das selbst wir unten gefahren sind. Sofort nach Einfahrt in den River Suck Angel raus und geschleppt. Micha an der Angel. Kleiner Wobbler angehangen und los. Nach einer Stunde gegen großen Wobbler getauscht. Und siehe da, der erste Pike mag was essen. Buchstabe E. Pike zu klein ( ca 30cm ), also zurück ins Wasser. Bis Ballinasloe nix weiter gefangen. Einkaufen beim LIDL, die haben kein HARP, dafür deutsches Billigbier und englisches Lager. Haben mal 4 Dosen gekostet. Es ging schon, etwas dünner als HARP und soviel billiger als HARP ist es auch nicht. Sind aber bei HARPgeblieben. Abends waren wir dann im Pub. Ballinasloe hat einige schöne Pubs wie es scheint, wir waren ganz hinten links ;O). War ganz gut das Pub. Die haben jetzt überall so mp3 Jukeboxen. Alex hat gesehen das da noch Credits drin waren und hat sich Lieder gewünscht. AC/DC, Johnny Cash, WitheStrips, U2. Dazu musste ich mit Alex Billard spielen, der Tisch war aber nur ein Viertel von einem normalen Billardtisch.

Nachts bei der Männernacht waren ca. 50 Enten im Hafenbecken, die gelegentlich wie verrückt auseinander gestoben sind. War aber nix zu sehn. Wahrscheinlich das Hafenbeckenmonster. Es war neblig, die Hafenlaternen schienen etwas durch den Nebel, Fledermäuse zischten an uns vorbei, ein paar Sterne auf einmal.

02.09.05:
Neuer Tag - Richtung Athlone. Nach dem Micha und Annett nochmal im LIDL waren und sogar eingelegte Steaks mitgebracht haben kann es los gehen. Im River Suck wieder schleppen, diesmal ich an der Angel mit großen Wobbler. Nix. Also kleiner Wobbler. Nach ca einer 1 stunde und etwas Salat am Haken ging alles zügig. 4 Pike innerhalb der nächsten Stunde, aber alle zu klein. Ca 25 bis 35 cm. Hätten wir gewusst das ich noch 3 Stück fange hätten wir den ersten behalten und zarte Filets gemacht. Das waren also F bis I
Wundere Dich bitte nicht warum es nicht mehr Fotos gibt. Micha hatte seinen Foto nicht mit, ich habe nur einige Schnappschüsse gemacht und Reginas Fotos sind noch nicht entwickelt und eingescannt. In Clonmacnois kurzen Stop, damit die Neulinge auch mal da waren. Erste Sichtung von Idioten von Athlone Cruiser.

Ein selbsternannter und komisch aussehender Deutscher, der Admiral spielte und alles in Seemanssprache seiner Crew deutlich machte. Die spielte auch noch mit ! Wir sind dann langsam Richtung Athlone weiter geshippert, die Schleuse noch offen, also noch mit eingeschleust. Vor uns istn och eine Emerald reingefahren die musste in die Mitte fahren und wir sollten hinten rechts in der Schleuse festmachen. Wegen der Emerald muste der rechts mittig liegende sein Dinghi beiseite ziehen.

So weit so gut. Nun kamen wir und legten hinter denen an, nur machte die Frau die das Dinghi festhielt keine Anstalten es weg zuziehen. Ich stand vorn mit der Leine, Micha ist gefahren. Tja wer war das wohl mit dem Dinghi? Richtig! Unserer Admiral. Da habe ich erstmal die Frau angesprochen warum sie das Dinghi nicht weggenommen hat, was ganz blieb dank unserer Fahrweise und Kenntnis mit solchenLeuten. ;O). Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Die Schleusung neigt sich dem Ende und der Admiral wurde nervös. Er hatte einen Handschuh an, ne Fliegersonnenbrille mit einem Bügel, stellte sich ins Profil und fing an zu pfeifen. Da er aber so große schlapprige Lippen hatte sah es extrem lustig aus das ich einen Lachanfall bekam. Dann kam das Ausschleusen. Er befahl seiner Frau den Enterhaken zu nehmen und rundum für genügend Abstand zu sorgen, dann schrie er: Vorleine los, Achterleine los ! Es kam zurück: Vorleine ist los, Achterleine ist los. Ich bin fast vor lachen ins Wasser gefallen, Micha lag auf dem Steuerrad vor lachen, Annett und Regina konnten auch nicht mehr.

Wir legten wie immer bei dem bewachten Steg an und gingen einkaufen. Bier war fast alle und Tesco ist ja perfekt zum einkaufen. Als wir wiederkamen mit dem Taxi ;O) lag der Admiral 2 Boote vor uns. Naja dachten wir uns dann haben wir ja nochwas zum lachen am nächsten Tag. Abends waren wir dann bei Gertis, wo wir auch schon letztens waren.

03.09.05:
Als wir aufgestanden sind war Regina schon wach und hatte Ihren ersten Kaffee hinter sich und musste eine lustige aber auch seltsame Geschichte erzählen. Sie saß zum Kaffee trinken oben und rauchte eine dazu, als der Admiral auf sein Sonnendeck trat. Er schaute zu Regina und fing dann an sich auszuziehen. Sogar die Unterhose zog er aus, schaute dabei aber immer wieder zu Regina. Sie musste nur lachen, da verschwand er dann schnell. Wir sind an diesem Tag über den Lough Ree mit Ziel Roosky gefahren. Zum Ende hin auf den See kam Wind auf und wir hegten wieder die Hoffnung auf gescheite Wellen, aber nur kleinere Wellen. Vor uns ist ein Carrick Craft gefahren, wo wir nicht wussten was der will.

Wir machten eine Mittagspause in Lanesborough. Die Männer gingen ins Pub speisen, die Frauen blieben an Bord. Wir sind nicht über die Brücke, sondern gleich rechts rum. Da sind auch 3 Pubs, im letzten sind wir dann rein. War lecker Beef und Guinness. Danach sind wir dann noch gemütlich bis Roosky weiter getuckelt. Leider war an der großen Mauer neben dem Einkaufsmarkt kein Platz.

Gegenüber hatte einer den Kai kaputt gefahren, so dass da kein Anlegen möglich war. Also sind wir wieder Richtung Schleuse gefahren und haben dann ander Seite festgemacht wo die Anleger waren. Nun überlegten wir ob wir grillen. Auf einmal sagte Alex das an der Mau einer ablegt, also wir Motor an und schnell hin. Damit haben wir das grillen verschoben, da neben der Tankstelle grillen vielleicht nicht ganzso gut kommt. Aber da Wochenende war wurde eine gute Zigarre ( Romeo & Julietta No 2 ) geraucht.

Abends wollte wir wieder in das Pub mit dem tiefen Teppich, aber da war eine Veranstaltung und total überfüllt, also nebenan in das Pub. Das muss mal abgebrannt sein, weil alles neu war. Wir waren wieder mal die ersten, aber es sollte sich bald füllen und zwar wieder mit ü70er. Der Chef fing auch an die Livemusik aufzubauen, so das wir beschlossen nach dem 2. Pint die Flucht zu ergreifen. Nachts machten wir dann aus, das wir am nächsten Tag den ganzen Tag in den Carnadoe Waters schleppen wollten und Abends dann in Killglass übernachten und dort grillen, da es ja da nix gibt ausser Schilff und Wiese.

 

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(c) 2006, Stefan Kupner