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Mit einer Länge von ca. 370 km ist er der längste und bekannteste Fluß Irlands: Der Shannon. Knapp 250 km davon sind schiffbar. Durch die vielen größeren und kleinen Seen ergibt sich jedoch eine befahrbare Strecke von über 1000 km, eines der größten Bootsreviere in Europa!

Da es praktisch keine Berufsschiffahrt gibt (einige Ausflugsboote ausgenommen), ist der Shannon ein ideales Revier für Bootstouren, zumal für Mietboote keinerlei Führerschein erforderlich ist. Der gesamte für Mietboote befahrbare Bereich ist mit Navigationshilfen bestückt, so daß auch Anfänger keine größeren Probleme zu erwarten haben.

Der Shannon läßt sich grob in drei Bereiche einteilen, die unten im Überblick beschrieben werden. Detailliertere Infos finden sich auf unserer Seite zu den Liegeplätzen.

In unserer Fotogalerie gibt es mehrere hundert Bilder zu fast allen wichtigen Orten am Shannon.

(1) Der untere Shannon: Lough Derg bis Athlone

Der Lough Derg ist der größte See im Shannon, mit einer Länge von 38 km. Die Landschaft des Lough Derg ist geprägt von grünen Hügeln, vielen Buchten und Inseln, die dem Bootstouristen jede Menge Abwechslung bieten. Außerdem ist der Derg ein hervorragendes Angelrevier.

Am nördlichen Ende des Derg geht der Fluß in die "Midlands", die irische Tiefebene über, die sich bis Athlone am Südufer des Lough Ree erstreckt. In diesem vorwiegend flachen Landstrich wird hauptsächlich Viehzucht betrieben, bzw. in großen Moorgebieten Torf abgebaut, der zum Heizen oder für die Erzeugung von Strom verwendet wird (in den Torfkraftwerken in Lanesborough und Shannonbridge). Zwischen Shannonbridge und Athlone liegt Clonmacnois, eine Klosterruine aus dem 6. Jahrhundert und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten am Shannon.

(2) Der obere Shannon: Vom Lough Ree bis zum Lough Allen

Der Lough Ree ist der "wildere" der beiden großen Seen im Shannon. Das liegt an seiner offenen Form, die bei schlechtem Wetter oft starke Winde und Wellengang mit sich bringt. Besonders sehenswert sind hier die "Inner Lakes" am Süd-Ost-Ufer des Lough Ree.Nördlich des Ree geht es gemächlicher weiter, durch Schilfgebiete und viele kleinere Seen. Sehr interessant sind hier die Carnadoe Waters, ein ausgedehntes Schilfgebiet nördlich von Roosky, welches man mit Mietbooten problemlos befahren kann.

Vorbei an Carrick-on-Shannon, einem der größten Zentren für den Bootstourismus am Shannon, erreicht man schließlich über den River Boyle den Lough Key mit dem Lough Key Forest Park. Noch etwas weiter nördlich ist seit wenigen Jahren auch der Lough Allen über den Lough Allen-Kanal befahrbar. Dieser Kanal wurde 1820 fertiggestellt, um Kohle auf dem Wasserweg über Shannon und Grand Canal nach Dublin zu transportieren, vor 60 Jahren jedoch geschlossen. 1997 wurde der Kanal wiedereröffnet und ist nun für Mietboote befahrbar. Achtung: Sehr enger Kanal, nur für Fortgeschrittene zu empfehlen und nur mit Booten bis 4m Breite!

(3) Shannon-Erne-Kanal, Upper und Lower Lough Erne

Kurz hinter Leitrim beginnt der Shannon-Erne-Kanal, der den Shannon mit dem Erne-Seengebiet in Nordirland verbindet. Dieser 62,5 km lange Kanal (vormals Ballinamore-Ballyconnell-Kanal genannt) wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, um nach nur 9 Jahren Betrieb im Jahre 1869 wieder geschlossen zu werden. In dieser Zeit haben ganze 8 Boote den Kanal befahren.

120 Jahre später wurde mit der Restaurierung des Kanals begonnen, unter anderem mit EU-Fördergeldern. Die 34 Steinbrücken wurden originalgetreu wiederhergestellt, die 16 Schleusen durch moderne Technik ersetzt, die heute per Chipkarte von den Gästen selbst bedient werden können. Damit eröffnet sich dem Bootsurlauber auf dem Shannon die Möglichkeit, das Erne-Seengebiet zu befahren. Für den Shannon-Erne-Kanal muß man eine Fahrzeit von ca. 13 Stunden veranschlagen (Geschindigkeitsbeschränkung!), bestimmte große Bootstypen sind für den Kanal nicht zugelassen!

Der Lough Erne ist ein echtes Paradies für Bootsurlauber. Umgeben von Gebirge, gibt es im Lower Lough Erne 154 Inseln und unzählige Buchten zu erkunden. Der flachere Upper Lough Erne ist ein wahres Labyrinth von Inseln, in dem man ohne Karte Probleme hat, seinen Weg zu finden. Interessante Orte sind hier die Stadt Enniskillen und die Insel Devenish mit ihrer Klosterruine.

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(c) 2001, Stefan Kupner